Steirisches Vulkanland - Archäologie

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Museum? Museen! Vielfältig, unerwartet, spannend!
 
51 Standorte.
55 Museen und Sammlungen.
Eine Burg mit drei Museen, ein Schloss mit vielen „kleinen Schlössern“.
2 Stadtmuseen.
2 Museumsgütesiegel, vielfache Auszeichnungen.
Und EINE Leidenschaft.
 
Die Leidenschaft. Die Liebe und das Engagement für die Museen und Sammlungen im Steirischen Vulkanland, für jedes einzelne dort präsentierte Objekt, die Freude über jede Besucherin und jeden Besucher. Diese Eigenschaften sind es, die diese Menschen verbinden, die Menschen in der Südoststeiermark, im steirischen Vulkanland, die stellvertretend für 55 Museen und Sammlungen stehen. Wie sagten doch Marianne und Alois Liebmann, die eine dieser Sammlungen aufgebaut haben: „Diese alten Sachen, die wir gesammelt haben und die wir hier zeigen, sie sind die Ernte unseres Lebens!"
 
Bunt wie das Vulkanland im Herbst präsentieren sich an 51 Standorten 55 Museen und Sammlungen, große und (ganz) kleine, öffentliche und private. Manche von ihnen sind nur gegen Voranmeldung zu besichtigen.
Mit großer Liebe und viel Engagement wurden die Exponate gesammelt und die Museen eingerichtet: von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, von Fachleuten und Laien, von Menschen, die hier ihr Zuhause haben, die ihre Häuser für Sie öffnen und die sich über Ihren Besuch freuen.
 
2002 gab es ein erstes Gespräch von Kulturverantwortlichen aus der Region, dessen Ziel es war, ein Leitbild für die kulturelle Entwicklung der Region zu erarbeiten.
Hervorgegangen aus diesem ersten Treffen ist, neben anderen Projekten, eine Arbeitsgemeinschaft von Museumsmenschen. Das Ziel ihrer Arbeit war und ist es, das Gemeinsame zu stärken, die Qualität des Angebotes zu verbessern und die Museen, Themen und Ausstellungen flexibel und auf die unterschiedlichen Interessen und Zugänge abgestimmt zu gestalten und zu vermitteln.
 
In Gnas, genauer gesagt in Katzendorf, steht hinter dem Gasthof Binderhansl und ein paar Schritte einen kleinen „Riegel auffi“ (sagt die Wirtin) die „Museumslinde“. 2007 wurde die Arbeitsgemeinschaft vom Land Steiermark und dem Steirischen Volksbildungswerk als „Beste Volkskulturinitiative der Steiermark“ ausgezeichnet. Als „Preis“ für diese Auszeichnung erhielt sie, auf eigenen Wunsch, eine Linde. So steht die „Museumslinde“ heute, als sichtbares Zeichen der Gemeinschaft der Museen, beinahe punktgenau im geografischen Zentrum des Steirischen Vulkanlandes.
 
Der gesellschaftliche und soziale Transformationsprozess, der heute in immer kürzeren Abständen z. T. tiefgreifende Veränderungen in allen denk- und fassbaren Bereichen mit sich bringt, fordert auch die Museen.
Der Begriff „Museum“ taucht zum ersten Mal in der griechischen Antike auf, als „mouseîon“, ein den Musen geweihter Ort. Als Vorläuferinnen unserer heutigen Museen gelten die in der Renaissance und im Barock von Vertretern des Adels, kirchlichen Würdenträgern und Gelehrten eingerichteten Kunst- und Wunderkammern. In ihnen spiegeln sich Macht und Reichtum ihrer Besitzer sowie das Wissen und die Weltanschauung der Zeit wider. Sind diese Schausammlungen anfänglich nur einem kleinen elitären Kreis zugänglich, so öffnen sie sich im Laufe der Zeit einem breiteren Publikum. Im 17. und 18. Jahrhundert werden die ersten allgemein zugänglichen Museen geschaffen.
 
Die hier vorgestellten Museen und Sammlungen bleiben einer grundlegenden Intention treu: sie sammeln, bewahren, forschen, stellen aus und vermitteln. Gleichzeitig werden neue Wege und Kommunikationsformen entwickelt, um auch jene Themen anzusprechen, die die Menschen heute beschäftigen. Und die Ausstellungen wollen nicht mehr nur Gegenstand der Betrachtung sein, sie möchten in einer zeitgemäßen Sprache mit dem Publikum interagieren.
 
Viele unserer Museen entsprechen den von ICOM, dem International Council of Museums, entwickelten ethischen Richtlinien für Museen und fühlen sich diesen verbunden.
Sammlungen wiederum zeugen von den persönlichen Intentionen der Menschen, die sie eingerichtet haben und diese führen. Und gerade der Umstand, dass es immer wieder Überraschendes, Unerwartetes zu sehen und zu erleben gibt, macht es so spannend, jedes einzelne dieser 55 Museen und Sammlungen zu besuchen.
 
Im Mai 2019 wurde ein neuer Museumsführer aufgelegt, in dem die nun 55 Museen und Sammlungen des Steirischen Vulkanlandes sowie eine Übersicht von der Urgeschichte bis zur Römerzeit der Südoststeiermark präsentiert werden.
Der 36 Seiten umfassende Museumsführer kann hier bestellt werden

Deckseite Museumsführer

die Lieferung erfolgt kostenlos, oder er kann hier als Download

Deckseite Museumsführer

abgerufen werden.




 

 



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